Von Chile nach Peru in 4 Wochen.
Riesige Trucks
Fünfter Tag
Es ist eben doch Winter, wie wir allmählich erfahren müssen. Da hat es uns kalt erwischt und wir kaufen schnell noch zwei dicke und totschicke Warmhaltehosen. Jetzt können wir sogar im Partnerlook auf Streife gehen. Bei der Suche nach der passenden Mütze lerne ich den wahren Geschmack der Chilenen kennen. Die gibt es in quittegelb und Telekom-pink. Das ist doch zu gewagt und ergänzt leider nicht unsere angesagten modischen Hosen. Die Stadt Antofagasta hat ein riesiges Hafengelände und ist sehr geschäftig. Später führt uns ein Bus Richtung Calama in die Wüste....
Sechster Tag
Die Nacht verbringen wir in einem unbeheizten zugigen Zimmer neben der Gemeinschaftsdusche. Eigentlich ein Wunder, dass das Wasser dort noch nicht eingefroren ist. Früh aufzustehen und aus dem einigermaßen warmen Sachen zu kriechen, ist keine leichte Aufgabe; die Morgendusche fällt aus. Unsere Tagesaufgabe ist heute der Besuch der größten offenen Kupfermine der Welt. Mit dem Taxi geht es in die Stadt mit dem wunderbaren Namen Chuquicamata. Der Eintritt ist kostenlos; eine kleine Spende für notleidende Kinder ist jedoch zu entrichten. Der Besuch der Mine ist beeindruckend, ein Riesen- Loch mitten in der Wüstenerde. Besonders interessant ist die Wasserversorgung des Kupferwerkes. Es wird von einem über 100 km entfernten Vulkankegel gespeist. Jeder Tropfen wird dabei 8mal genutzt. Zu guter letzt landet das Dreckwasser als Staubschutz auf der Sandpiste. Na ja....
Kupfergewinnung zu Lasten der Umwelt!